Donnerstag, 22. November 2012

Adrian Peters "Das Flimmern der Zeit"

 Ausstellung von Adrian Peters:

"Das Flimmern der Zeit"


ZEICHNUNGEN


Datum: 15.12.2012 – 06.01.2013

Ort: Atelier I Galerie PreView.Süd, Schützenstr. 37, 76137 Karlsruhe

Vernissage: Freitag, 14.12.2012, 19-22 Uhr

Finissage: Samstag, 06.01.2013, 19-22 Uhr

Öffnungszeiten: Di - So 16-20 Uhr und nach Absprache

Der in Karlsruhe lebende und als Steinmetz tätige Künstler Adrian Peters (*1968) beteiligt sich seit wenigen Jahren an Ausstellungen in ganz Deutschland mit einem zeichnerischen Werk, dessen Entstehungsgeschichte auf die letzten 15 Jahre seines künstlerischen Schaffens zurückzuführen ist. Die gehäuften Bildanfragen der letzten beiden Jahre verweisen auf ein vielversprechendes Interesse bei Fachpublikum und Kunstwelt. “Das Flimmern der Zeit” ist die erste Einzelausstellung von Adrian Peters. Neben einem Werkkatalog werden auch Sammlerplakate zu Verkauf stehen.

In der schwarzweißen Einfachheit dieser Bleistiftzeichnungen offenbaren sich Welten. Die äußerst fein gestrichelten Grafiken von Adrian Peters haben einen geradezu hypnotischen Effekt. Die taktile Präsenz und scheinbar ständige Bewegung der Bildräume verwirren. Man fühlt sich an merkwürdige Luftbilder, fremde Landschaften, unlesbare Stadtpläne, urbane Anordnungen oder auch fiktive Mikrokosmen erinnert. Die netzähnlichen Verwebungen entwickeln eine archaische, gleichzeitig futuristische Wirkkraft, die beunruhigt. Sie funktioniert als geballter Speicher einer eigenen Zeitlichkeit, die die Grenzen von Erinnerung, Realität und Traum, Intimität und Anonymität verwischt. Auf einer sensitiv bebenden Oberfläche erschließen sich emotionale Topographien. Bedrohlich und verzaubernd wirken diese rätselhaften Bildlabyrinthe, die sich jeglicher erzählerischen Assoziation entziehen. Adrian Peters wirft subtile Fragen auf, die nicht formulierbar sind, Fragen, auf die es keine Antworten gibt, die alleine im Inneren des Betrachters greifbar werden.

Freitag, 1. Juni 2012

Nowhere is Somewhere Else- Nirgendwo ist Anderswo


Kommende Ausstellung in der Preview.Süd:

Nowhere is Somewhere Else- Nirgendwo ist Anderswo

Christine Reeh ist in Karlsruhe aufgewachsen und studierte an der dortigen HfG.
Seit 1996 lebt sie in Portugal, wo sie nach Abschluss an der Staatlichen Filmhochschule in Lissabon als Filmemacherin, Künstlerin und Produzentin lebt.

In ihren dokumentarischen Filmen sucht sie fremde Orte, merkwürdige Situationen und außergewöhnliche Geschichten. Die Wirklichkeit verbündet sich dabei mit einer Poesie der Bilder zu einer magischen Welt zwischen Erinnerung, Traum, Imagination und dokumentierter Realität.

Das Assoziationsräume öffnende filmische Gegeneinanderschneiden unterschiedlicher Ebenen verfolgt Reeh auch in ihrer fotografischen Serie “States of Memory – Erinnerungszustände”, die in der Preview.Süd in Karlsruhe zu sehen ist.

Dazu gibt es täglich ab 18 Uhr den futuristisch-surrealistischen Kurzfilm „Kinotel“ sowie ab 18.45 den Langfilm „Mutter Fatima“ zu sehen, mit dem Reeh einer 70-jährigen, angolanischen Krankenschwester auf der fast unmöglichen Mission in ihr Heimatland begleitet, wo nach 30-jährigem Bürgerkrieg das örtliche Krankenhaus neu in Gang gebracht werden muss. An diesem merkwürdigen Ort, wo Unfalltod, Dahinsiechen, tiefe Armut und fehlende Hygiene an der Tagesordnung stehen, scheint die subversive Präsenz mystischer Kräfte den Lebenssinn der Menschen zu bestimmen. jf

> 19. bis 29.6., PreView.Süd,  Atelier | Galerie, Schützenstr. 37, Karlsruhe, täglich 15-20.30 Uhr, 19. und 29.6. jeweils bis 22 Uhr

Samstag, 18. Februar 2012

"DENKWEGE" Vortrag mit Christine Reh

 "Denkwege"

Vortrag über Kunst und Metaphysik am 10.03.2012
Beginn: 21:00

Christine Reeh spricht im Rahmen der Ausstellung "3 Wege - Adrian Peters, Irek Tybel und Renate Schweizer"

Inhalt:
Kunst und Philosophie werden im neuzeitlichen Denken seit Kant's Metaphysikkritik in Zusammenhang gebracht. Ausgehend von Martin Heideggers Metaphysikansatz will der Vortrag mit Beispielen aus der aktuellen Kunstproduktion visuelle Möglichkeiten zeitgenössischen Philosophierens streifen. Hierbei werden sowohl Kunst und Metaphysik, wie auch unterschiedlichste künstlerische Positionen miteinander in Dialog gebracht:  David Lynch, Gerhard Richter, Vitor Muniz, Alexander Sokurov, Christoph Korn, João Maria Gusmão & Pedro Paiva, etc. Im Mittelpunkt sollen Fragen nach Konzept, Stimmung und Suche von Kunstwerken stehen.

Zur Person: 
Christine Reeh ist deutsche Filmemacherin und angehende Medienphilosophin im Bereich Film und Ästhetik. Geboren 1974 in Frankfurt a. M. und aufgewachsen in Karlsruhe, hatte sie die letzten 15 Jahre ihren Lebensmittelpunkt in Portugal. M.A. in Kunstphilosophie/Ästhetik an der Faculdade de Letras der Universität Lissabon und Diplom in Filmregie an der Escola Superior de Teatro e Cinema, Lissabon. Seit 2003 ist sie als Produzentin und Regisseurin tätig, Gründerin der Filmproduktionsfirma C.R.I.M. (www.crim-productions.com). Seit 2011 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums für Philosophie der Universität Lissabon. Seit 2012 Doktorandin im Bereich Philosophie und Film (Faculdade de Letras der Universität Lissabon / Institut für Philosophie Bonn). Als Filmemacherin hat sie vor allem mit künstlerischen Dokumentarfilmen internationale Auszeichnungen und Beachtung erzielt. Mehr Info: www.christinereeh.de

Sonntag, 12. Februar 2012

Vernissage "Drei Wege" Kunst im März

Ausstellung "Drei Wege"

Zeichnung, Malerei, Objekte und Installation

von

Adrian Peters, Renate Schweizer, Irek Tybel

Vernissage:
Samstag, 3. März 2012, 20:00


Art-Lounge: Samstag, 10. März 2012, 21:00

"DENKWEGE", Vortrag von Christine Reeh über Kunst und Metaphysik,
im Anschluss mixtape-Party

Finissage: Sonntag, 18. März 13:00 mit Sektbrunch a` la Preview

und Künstlerdialog

"Wege und Herzgedanken"
Christine Reeh mit Adrian Peters, Renate Schweizer und Irek Tybel im Gespräch
Dauer der Ausstellung: 04. März - 18. März 2012

wo: Previes.Süd Atelier | Galerie
Schützenstr. 37 , 76137 Karlsruhe

Öffnungszeiten während der Ausstellung:

samstags von 20:00 - 22:00
sonntags von 11:00 - 14:00

und nach Vereinbarung

Die 3 Künstler Adrian Peters, Renate Schweizer, Irek Tybel zeigen in dieser Ausstellung ihre unterschiedlichen Wege künstlerischen Schaffens auf:





"Renate Schweizers Installation  „Die Verletzlichkeit der Dinge“ aus Torso-Plastiken

thematisiert  die Zerbrechlichkeit von Menschen, Wesen, Leben, Freundschaft, Natur und die Wachheit für Vergänglichkeit. Den Kreis des Lebens, Vergänglichkeit, Tod und Schaffung neuen Lebens spiegeln sich auch in der Nutzung des Ausgangsmaterial von alten, gebrauchten Teebeuteln und Abfallpapier wieder."

Email: preview.sued@googlemail.com
http://previewsued.blogspot.com/
auf facebook: www.facebook.com/groups/preview.sued

Dienstag, 10. Januar 2012

Karlsruher Galerienrundgang

Die Preview.Süd Atelier Galerie, Schützenstr. 37, beteiligt sich am 20. Januar 2012 ab 18:00 am

Karlsruher Galerienrundgang mit offenem Atelier und WERKSCHAU

mit

Adrian Peters, Renate Schweizer und Irek Tybel.

Gäste und Freunde herzlich willkommen!

Montag, 17. Oktober 2011

Welche Farbe hat Dein Himmel...

Workshop mit Renate Schweizer, Künstlerin
am 20.10.2011 von 14:30 - 16:30 in der Preview.Süd

 mehr Infos unter:

http://kalender.karlsruhe.de/kalender/db/termine/kultur/sonstiges/welche_farbe_hat_dein_himmel_welche_farbe_hat_gewalt.html

Konzert mit Wolfahrt und Malatesta am 19.10.2011

Konzert mit dem Duo Wolfahrt/ Malatesta 
am Mittwoch, 19. Oktober um 20:00 - in der Preview.Süd
Percussions Duo

Enrico Malatesta – perc.
Christian Wolfarth – perc.

http://soundcloud.com/yoursadness/mirrors-excerpt-n-1
 
Im 2. Teil nach einer Pause treten Malatesta und Wolfahrt  in einen vielversprechenden
musikalischen Dialog mit den MusikerInnen des Forum Freie Musik Karlsruhe:
Rüdiger Blank (laptop), Ernesto
Eduard
(perc.) und Renate Schweizer (akkord, perc.)
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.


Die beiden Schlagwerker Wolfahrt und Malatesta lernten sich vor einigen Jahren in Berlin kennen. Auf Anregung von Enrico Malatesta spielten sie einige erste Konzerte in Italien. Die gleichzeitig enstandenen Aufnahmen präsentieren sie nun ein Jahr später bei weiteren Konzerten in Italien und in der Schweiz mit der soeben erschienen CD “Mirrors”.
Enrico Malatesta, klassisch ausgebildeter Perkussionist, gehört zur neuen, jungen Improvisationsgemeinde in Italien. Mit seinen erst 25 Jahren spielte Malatesta bereits mit Leuten wie Eugene Chadbourne, Tristan Honsinger und Seijiro Murayama. Daneben ist er auch mit seinen Solo-Programmen zu hören.
Der um eine Generation ältere Christian Wolfarth arbeitet seit 30 Jahren an den Schnittstellen zwischen Improvisation, Jazz und Zeitgenössicher Musik. Seine über die Jahre konsequent entwickelte musikalische Sprache macht ihn mittlerweile zu einem der interessantesten europäischen Perkussionisten. Wolfarts Arbeit ist auf über 20 Veröffentlichungen präsent.
Die Musik des Duos “Malatesta-Wolfarth” zeichnet sich aus durch abstrakte, reduzierte und eruptive Strukturen, lyrisch-obertonreiche Klanglandschaften und polyrhythmischen Überlagerungen.

Enrico Malatesta (born in Cesena, Italy, in 1985)is a percussionist active in the field of contemporary, electro-acoustic and improvised music.
He studied classical percussion instruments at the “Bruno Maderna” Conservatory in Cesena, delving into both the orchestral and soloist repertoire.
His personal activity and research is aimed at the redefinition of the role of the percussionist in different contemporary areas, studying the acoustic dimension and the material quality of percussion instruments.
Besides his ongoing solo projects he’s also active performing works from the soloist repertoire of the 20th Century, including graphic scores by J.Cage, M.Feldman,K. Stockhausen,E. Brown.
He frequently works with percussionists Christian Wolfarth and Seijiro Murayama, and also works with musicians like Giuseppe Ielasi,Stefano Pilia,Robin Hayward, Lorenzo Senni,Tristan Honsinger,Urs Leimgruber,Manuel Mota,John Russel,Eli Keszler,Dominique Vaccaro,Luciano Maggiore, Renato Ciunfrini,Jonas Kocher, Katsura Yamauchi, Eugene Chadbourne among others ,and playing concerts in all over Europe and Scandinavia.
His work is released/ will be released by the Italian label Presto!? Records, second sleep, Senufo editions.
In 2007 he started working for “Teatro Valdoca”, a theatre company where under the direction of Cesare Ronconi, he had the chance to work with Mariangela Gualtieri, Raffaella Giordano and Danio Manfredini.
He frequently works with dancers, visual artists and performers and he’s
interested in teaching, he developed “sull’istmo” a theoretical/practical workshop on sonic detail and micro-dynamics, open to actors, musicians and dancers, set up in various locations in Italy.
He frequently organizes events and concerts with the purpose to improve the diffusion of contemporary music in his area.

Christian Wolfarth, 1960 in Zürich geboren, setzte sich nach kurzen Versuchen an der Gitarre und am Elektro-Bass, 1977 zum ersten Mal ans Schlagzeug. Sein Vater weckt in ihm das Interesse für den Jazz. 1982 – 1986 studierte er mit Billy Brooks an der Swiss Jazz School.
Seit Mitte der achtziger Jahre Beschäftigung mit der freien und konzeptionellen Improvisation
1992 – 1995 Studium bei Pierre Favre am Konservatorium Luzern
1995 Kompositionsstudien bei Siegfried Kutterer in Basel

Zusammenarbeit und Konzerte u.a. mit:
Franz Aeschbacher, Al Maslakh Ensemble, Claus van Bebber, John Butcher, Gene Coleman
Bertrand Denzler, Jacques Demierre, Michel Doneda, Axel Dörner, John Edwards, Donat Fisch
Christoph Gallio, Mich Gerber, Dominique Girod, Malcolm Goldstein, Eugen Gomringer. Michael Griener
Barry Guy, Charlotte Hug, Jason Kahn, Hans Koch, Jonas Kocher, Tomas Korber, Annette Krebs
Fine Kwiatkowski, Joke Lanz, Urs Leimgruber, London Improvisers Orchestra, Paul Lovens
Werner Lüdi, Michael Lytle, Albert Mangelsdorff, Michael Moser, Norbert Möslang, Günter Müller
Andrea Neumann, Lucas Niggli, Evan Parker, Norbert Pfammatter, Simon Picard, Lê Quan Ninh
Ignaz Schick, Alex von Schlippenbach, Marianne Schuppe, Martin Schütz, Irène Schweizer
Christine Sehnaoui, Martin Siewert, Harri Sjöström, Günther Sommer, Jürg Solothurnmann
Daniel Studer, Michael Thieke, Dieter Ulrich, Michael Vorfeld, Phil Wachsman, Chris Wiesendanger
Christian Weber, Michel Wintsch, Michael Zerang, Alfred Zimmerlin…

Seit 1991 zahlreiche Solokonzerte in ganz Europa

1992 – 2002 Zusammenarbeit mit der Dance-Company von Nina F. Schneider
Zahlreiche interdisziplinäre Projekte zwischen Theater, Video, Zeitgenössischer Musik und Tanz

1993 – 1999 Mitglied der kantonalen Musikkommission Bern
Leitung von Workshops für Improvisation und Rhythmus
Seit 1999 wieder in Zürich lebend

2006 erhält Christian Wolfarth von der Stadt Zürich das Werkjahr